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"Das Licht muss nach Hyrule zurückkehren..." Diese im Traum gehörten Worte wecken Link aus einem langen Schlaf. Er hat seine Erinnerung verloren und liegt in einer mit Flüssigkeit gefüllten steinernen Wanne in einer dunklen Kammer. Er findet sich halbnackt und hilflos in einer Welt wieder, die durch eine finstere Macht zugrunde gerichtet wurde.

Das neue Zelda-Abenteuer Breath of the Wild ist Nintendos bisher grösstes Spiel, das nicht nur bezogen auf den Produktionsaufwand, sondern buchstäblich, den Hyrule ist riesig und jeder Winkel kann erkundet werden.

Dem Spieler werden dabei viele Freiheiten gelassen, das Tempo in welchem er voranschreitet bleibt ihm überlassen. Man kann schnell in der Story voranpreschen und das Spiel nach ein paar Tagen beenden und hat damit nur einen kleinen Teil von Hyrule überhaupt gesehen oder man kann etliche Wochen damit verbringen die riesige Welt zu erkunden. Anfangs wird es einige Hindernisse geben, die den Spieler davon abhalten in manche Bereiche vorzudringen: Ohne passende Kleidung und Ausrüstung wird er in arktischen Regionen erfrieren oder ihn heißen Regionen verdursten. Link kann zwar fast alles im Spiel erklimmen, neben Bäumen auch steile Felskanten, aber nur solange seine Ausdauer reicht, dasselbige gilt für das Schwimmen.

Schon früh in Breath of the Wild erhält Link ein seltsames Gerät, die Sheikah Tafel, welche fortan immer an seinem Gürtel hängt (und welche aufmerksame Beobachter schon bei den ersten kurzen Trailern in Jahr 2015 erblickten) damit kann er z.B. Bomben erschaffen oder Magnetismus einsetzen und weitere Fähigkeiten, die man im Verlauf des Spiels erlernt.

Nintendo bezeichnet Zelda: Breath of the Wild als "Open-Air-Adventure", vermutlich um sich vom abgenutzten "Open-World"-Konzept abzusetzen. Beispielsweise ist das neue Zelda auch eine Art Survival-Game: Jagen und Sammeln spielt eine grosse Rolle, nicht nur weil manche der so gewonnenen Nahrung seine Fähigkeiten kurzzeitig verbessern kann. Die klassischen Herzen, um den Lebensbalken aufzufüllen gibt es nicht mehr, stattdessen über dem Lagerfeuer gekochtes Wild oder schmackhafte Früchte und Pflanzen, gekochte Nahrung regeneriert dabei mehr Energie als Rohe. Durch das Mischen verschiedener Zutaten, kann man hochwertigere Nahrung herstellen. Allerdings muss man nicht ständig Links Hunger stillen oder ähnliches, die Jagd dient nur dazu den Lebensbalken aufzufüllen, wenn Link verletzt wurde.

Neben den Herzen verabschiedet sich das neue Zelda übrigens auch von den Rubinen, stattdessen kann Link seine erjagte oder gesammelte Beute verkaufen oder tauschen. Die Jagd ist zudem eine Herausforderung: Während man einzelne Tiere relativ leicht erbeuten kann, rotten sich andere Tiere in Gruppen zusammen und können Link somit leichter erspähen und fliehen oder ihn sogar gemeinsam angreifen.

Für viele Hindernisse in Zelda: Breath of the Wild gibt es zahlreiche Lösungen, dabei ist auch die Kreativität des Spielers gefragt. Das Wetter spielt dabei ebenfalls eine große Rolle. Ein feindliches Lager erspäht? Link könnte es direkt angreifen oder sich einschleichen, aber vielleicht weht der Wind in die richtige Richtung und es wäre klüger erstmal ein Feuer zu legen, das sich über die trockene Grasfläche voranfrisst, um den Feind aufzuscheuchen? Regen würde das Feuer allerdings löschen, wohingegen man Blitze mit metallenen Objekten umleiten kann. Es ist offensichtlich keine gute Idee bei einem heftigen Gewitter sein metallenes Schwert zu zücken, aber ist der Gegner dumm genug es aufzuheben, wenn man es ihm hinwirft?

Wenn das Lager am Fuße eines Hügels liegt, könnte man vielleicht einen grossen Stein herabrollen. Ein Angriff in der Dunkelheit könnte, je nach Gegner, vorteilhafter sein, als am hellichten Tag. Große Monster greift man wohl lieber von oben an, aber was macht man wenn gerade keine Bäume oder Felskanten in der Nähe sind? Da könnte ein Feuer helfen, dessen Auftrieb Links Paraglider in luftige Höhen erheben kann. Ein reißender Fluß hält Link auf? Da würde wohl ein grosser Baum helfen, wenn er richtig gefällt wird, ansonsten wird der Baum vom Fluß mitgerissen, was aber in manchen Situationen vielleicht auch gewollt sein kann.

Neben den Fähigkeiten wie Magnetismus, um metallene Objekte zu manipulieren kann Link z.B. auch Stasis erlernen um so Objekte kurzzeitig in der Zeit zu stoppen. Diese Objekte kann man weiterhin manipulieren und ihre kinetische Energie in eine bestimmte Richtung lenken, so kann ein Felsbrocken zum Geschoß werden oder eine Explosion zur Waffe. Apropos Waffen, viele Dinge lassen sich als solche verwenden, man kann auch jede Waffe nutzen die Gegner fallen lassen. Allerdings verschleißen diese schnell und werden dann nutzlos. Auch der Kampf zu Pferde ist möglich.

Das Land Hyrule ist riesig und diese enorme Welt kann ohne Nachladepause erkundet werden. Im Laufe des Spiels findet man zudem zahlreiche Möglichkeiten sich schneller fortzubewegen, neben Pferden auch geschwindigkeitssteigernde Zaubertränke oder den "Paraglider" der es ermöglicht sich von Abhängen zu stürzen. Neben den klassischen grossen Zelda-Dungeons gibt es mehr als hundert über die Welt verteilte Schreine. Diese sind im Prinzip Mini-Dungeons (die aber trotzdem relativ gross sein können), die den Spieler vor Rätsel stellen, die sich auf vielfältige Art lösen lassen und deren Bewältigung mit besonderen Belohungen honoriert wird.

Die Grafik von The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist atemberaubend: Ob nun majestätische Berge, weitreichende vom Wind verwehte Grasflächen oder eindrucksvolle Bauwerke. Neben grünen Landschaften, trockenen Wüsten oder verschneiten Gebieten gibt es aber auch die hochtechnologisch bzw. magisch mysteriös wirkenden Schreine. Grafisch-Technisch gesehen gibt es allerdings hier und da ein paar Mängel, z.B. auch mal etwas grobkörnige Texturen, das Spiel bleibt aber trotz der detailreichen Grafik stets flüssig animiert. Der Blick kann in weite Ferne schweifen und jeder Ort den man sehen kann, ist auch irgendwie erreichbar.

Sehr deutlich ist, das Nintendo mit vielen Konventionen früherer Zelda Spiele bricht: Nicht nur Herzen und Rubine, sondern auch die oftmals bemängelten langwierigen Einführungen früherer Zelda-Teile fehlen. Der Spieler kann und muss vieles selbst erkunden bzw. herausfinden. Das Link nun erstmalig auch springen kann ist dabei nur noch eine Nebensache.

Laut den zahlreichen Spieletestern, die sich mittels der Demo einen ersten Eindruck von dem Spiel machen konnten, bietet Breath of the Wild eine einzigartige Atmosphäre und obwohl man viele Konzepte des Spiels schon kennt, verbinden sie sich hier in gekonnter Weise, um in der Summe etwas Neues zu schaffen. Ob diese überschwängliche Beurteilung sich dann Anfang 2017 auf das fertige Spiel übertragen lässt bleibt abzuwarten. Immerhin wäre es Nintendo zuzutrauen die bislang gekannten Grenzen der "Gaming-Welt" erneut zu sprengen, so wie es in der Vergangenheit schon zahlreiche Nintendo-Spiele taten, zum Beispiel angefangen mit Donkey Kong bis hin zu Mario64 und Mario Galaxy, Xenoblade und Metroid Prime, und natürlich dem ersten Zelda. Kleine Anekdote am Rande und der Bestätigung das vieles Breath of the Wild auch von der Kreativität des Spielers abhängt: Man kann die Story auch völlig ignorieren und das Spiel erfolgreich beenden, ohne dem eigentlichen Storyverlauf zu folgen. Theoretisch wäre es möglich direkt der böse Macht direkt gegenüberzutreten, das wäre laut den Entwicklern aber natürlich nicht besonders ratsam und nur "für sehr ausgefuchste Spieler" eine Option.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild erscheint auch für den Wii U Nachfolger: Nintendo Switch. Die beiden Varianten unterschieden sich nur in der Grafik. Auf der Switch bietet BotW flüssigere Animationen und mehr Details.

Einsatz von amiibo Figuren in The Legend of Zelda: Breath of the Wild:
Mit dem Wolf-Link amiibo kann mein einen Wolf als Begleiter im Spiel erscheinen lassen. Dieser geht für Link auf die Jagd und bekämpft Feinde, kann allerdings auch sterben und kann dann erst am nächsten Tag erneut mittels amiibo zurückgeholt werden. Wer den Wolf-Link amiibo schon in Twilight Princess benutzt hat kann diesen dort durch gewonnene Kämpfe mit mehr Lebensenergie austatten.

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